SaveClimate.Earth

Received : Here are all the innovations Team for the Planet has received through its innovations submission form

🌱 Was ist die Klimawährung ECO? Der ECO (Earth Carbon Obligation) ist keine klassische Währung wie der Euro, sondern ein Emissionsbudget in digitaler Form. Ziel ist es, allen Menschen ein monatliches CO₂-Limit zu geben, um damit ausschließlich den individuellen CO2-Fußabdruck zu bezahlen. ⚖️ So funktioniert das Modell: • Jeder Mensch erhält monatlich kostenlose ECO-Einheiten, die das erlaubte Emissionsvolumen darstellen. • Produkte und Dienstleistungen haben ein zweites Preisschild – den CO₂-Fußabdruck in ECO, der zusätzlich zum Euro angezeigt wird. • Konsumieren über dem Limit? Man muss ECO auf dem freien Markt dazukaufen, die von anderen angeboten werden. • Konsumieren unter dem Limit? Man kann übrig gebliebene ECO an diejenigen verkaufen, die mehr benötigen und davon finanziell profitieren. Das heißt: Wer bewusst nachhaltig lebt, wird finanziell belohnt – wer viel verbraucht, muss stärker für den Umweltschaden aufkommen. 🌍 💡 Was ist der Vorteil gegenüber einer CO₂-Steuer? • Eine Steuer wird „oben drauf“ gelegt, verteuert dadurch den klimaschädlichen Konsum. Sie betrifft aber alle gleich – unabhängig vom Einkommen und belastet dadurch einkommensschwächere Haushalte viel mehr. • ECO sorgt dagegen für Verteilungsgerechtigkeit, denn alle haben das gleiche initiale Emissionsbudget. • Soziale Wirkung: Menschen mit kleinem CO₂-Fußabdruck (z. B. Geringverdienende oder umweltbewusste Haushalte) können ECO verkaufen und finanziell gewinnen. • Da durch den ECO Dinge mit einem kleinen CO2-Fußabdruck favorisiert werden, wird sich die Industrie schnell anpassen und mehr klimafreundliche Alternativen anbieten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. • Durch Grenzausgleichsmechanismen wird sichergestellt, dass die inländische Dekarbonisierung durch klimaschädliche Importe nicht gefährdet wird. Außerdem verhindern diese Maßnahmen das Abwandern emissionsintensiver Industrie ins Ausland mit weniger strengen Regularien. • Anders als der Emissionshandel der Industrie, der nur ca. 40-45 % aller EU-weiten Emissionen abdeckt, erfasst die Klimawährung ECO sämtliche CO2-Emissionen - sektorübergreifend - auch diejenigen, die wir durch Importe aus dem Ausland einkaufen. • Weil immer nur so viel ECO ausgegeben werden können, wie dem vereinbarten Emissionsbudget enstpricht, kann dadurch ein festgelegtes Reduktionsziel garantiert eingehalten werden.

Submission date July 18, 2026 Development location Mainz, Germany

Detailed project

NB: this form is filled entirely by the ones submitting the innovation.

What is the issue addressed?

Die heutige Klimapolitik garantiert laut IPCC weder die Einhaltung eines verbindlichen Emissionsbudgets noch eine sozial ausgewogene Verteilung der Transformationskosten. Preisbasierte Instrumente wie CO₂-Steuern und Emissionshandel verteuern fossilen Konsum, belasten einkommensschwächere Haushalte relativ stärker und können deshalb politisch kaum so weit verschärft werden, wie es für die Klimaziele erforderlich wäre. Gleichzeitig fehlt ein sektorübergreifendes System, das fossile Emissionen zuverlässig begrenzt, entlang der Wertschöpfungsketten sichtbar macht und Unternehmen einen langfristig planbaren Rahmen für klimafreundliche Innovationen gibt.

How is the problem solved?

ECO entkoppelt Klimaschutz vom monetären Geldsystem. Emissionen werden nicht länger primär über einen politisch ausgehandelten Europreis gesteuert, sondern über eine eigenständige, mengenmäßig begrenzte Klimawährung. Aus dem verbleibenden Emissionsbudget wird eine jährlich sinkende ECO-Menge abgeleitet und als persönliches Emissionsbudget gleichmäßig und kostenlos an alle Menschen ausgegeben. Klimaschutz wird damit unmittelbar über die zulässige Emissionsmenge statt über die Zahlungsfähigkeit der Beteiligten gesteuert. Die Erfassung setzt am Ursprung der fossilen Kohlenstoffströme an: bei den Förderunternehmen von Kohle, Öl und Gas. Dadurch werden die mit Produkten und Dienstleistungen verbundenen Emissionen sektorübergreifend erfasst – einschließlich der Emissionen importierter Güter. Die Überwachung ist wesentlich einfacher als beim bestehenden Emissionshandel. Statt rund 11.000 Anlagen und zahlreiche komplexe Branchenregelungen kontrollieren zu müssen, konzentriert sich die Aufsicht im Kern auf einige Hundert Förder- und Importunternehmen beziehungsweise Eintrittsstellen fossiler Ressourcen. Die begrenzte Zahl der kontrollierten Akteure senkt Verwaltungsaufwand, Umgehungsmöglichkeiten und Kontrollkosten. Der soziale Ausgleich ist unmittelbar eingebaut: Menschen mit unterdurchschnittlichem Emissionsverbrauch können überschüssige ECO verkaufen und erhalten dadurch einen finanziellen Vorteil. Wer überdurchschnittlich viel emittiert, muss zusätzliche ECO von anderen erwerben. Der Staat beschränkt sich auf die Festlegung des wissenschaftlich begründeten Gesamtbudgets, des Reduktionspfads und gleicher Zuteilungsregeln. Er muss nicht fortlaufend mit einzelnen Industriezweigen über CO₂-Preise, kostenlose Zertifikate, Ausnahmen oder Subventionen verhandeln. So verringert ECO die klimapolitische Verflechtung zwischen Staat und Industrie. Die begrenzte ECO-Menge sichert die Einhaltung des Emissionsbudgets, während Unternehmen, Märkte und persönliche Konsumentscheidungen bestimmen, wo die notwendigen Einsparungen am effizientesten erfolgen.

How is this solution different?

ECO unterscheidet sich von bestehenden Instrumenten dadurch, dass Klimaschutz nicht über einen politisch ausgehandelten Geldpreis, sondern über eine eigenständige, mengenmäßig begrenzte Klimawährung gesteuert wird. Die zulässige Emissionsmenge wird aus dem verbleibenden Klimabudget abgeleitet und als gleiches persönliches Emissionsbudget kostenlos an alle Menschen verteilt. Dadurch ist der soziale Ausgleich nicht nachträglich angefügt, sondern von Beginn an Bestandteil des Systems: Wer unterdurchschnittlich emittiert, kann überschüssige ECO verkaufen; wer überdurchschnittlich viel verbraucht, muss zusätzliche ECO erwerben. Anders als der EU-Emissionshandel verfolgt ECO einen konsumbezogenen Ansatz und bildet Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ab – einschließlich der Emissionen importierter Güter. Die Kontrolle setzt zugleich am Ursprung fossiler Kohlenstoffströme an und konzentriert sich auf wenige Hundert Förder- und Importunternehmen statt auf Tausende nachgelagerte Anlagen. Das reduziert Verwaltungsaufwand, Schlupflöcher und Sonderregelungen. ECO verbindet damit erstmals ein verbindliches Gesamtbudget, persönliche Emissionsbudgets, automatischen sozialen Ausgleich, vollständige Konsumverantwortung und technologieoffene Marktanreize in einem einzigen System. Weil der Reduktionspfad nicht von einem politisch tolerierbaren CO₂-Preis abhängt, wird Klimaschutz weniger anfällig für Lobbydruck, Ausnahmen und die enge Verflechtung zwischen Staat und emissionsintensiven Branchen.